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11Feb

Asynchronmotor

asynchronmotor-1Asynchronmotoren sind die am häufigsten eingesetzten Elektromotoren. Der Leistungsbereich geht von 1 Watt bis 1000 kW. Der Name bekommt dieser Motor, weil die Drehzahl des Rotors langsamer ist, als das Drehfeld.

 

Asynchronmotoren werden mit Drehstrom betrieben. Diese Stromart führt in drei getrennten Leitern jeweils eine eigene periodisch wechselnde Spannung, deren zeitliche Abläufe gegenüber den anderen beiden Leiterspannungen um jeweils 120° vor- bzw. nachlaufend versetzt sind.

Ordnet man nun drei Spulen in einem Kreis zueinander an, so ergibt sich aus den einzelnen Spulenmagnetfeldern ein summiertes Magnetfeld. Bring man in dieses rotierende Magnetfeld an einer mittig angeordneten Achse einen magnetischen Gegenstand ein, beispielsweise einen einfachen Eisenkörper, so wird dieser „Rotor“ mitgedreht.

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Asynchronmotoren sind alle gleich aufgebaut. Die wichtigsten Bestandteile hierbei sind: Rotor, Stator und die Welle.

Beim Anschluss eines Motors ist besonders auf die Schaltungsart acht zu geben. Wir unterscheiden zwischen Stern und Dreieck. Eine Sternschaltung ist die Zusammenschaltung von beliebig vielen Anschlüssen über einen Widerstand an einen gemeinsamen Punkt, der als Sternpunkt bezeichnet wird. In der Dreieckschaltung werden die drei Phasenstränge eines Drehstromsystems in Reihe geschaltet. Das heisst, das Ende eines Phasenstrangs wird mit dem Anfang des nächsten Phasenstrangs verbunden. Es ist auch möglich, grosse Motoren mit einem hohen Anlaufstrom Stern-Dreieck zu schalten. Hier wird der Motor erst in Stern geschaltet um den Anlaufstrom zu reduzieren und später in Dreieck geschalten.

Ausserdem muss immer auf den Drehsinn geachtet werden. Dies ist die Drehrichtung des Motors wenn man auf das Wellenende blickt. Normalerweise hat ein Motor einen Rechtslauf, also im Uhrzeigersinn.

Geschreiben von: Liniger Sacha